Auswanderungen - Über Bremen in die Welt

Ein unter Leitung von Karl Wesling erstelltes Projekt für die MAUS
©Marlis Legenhausen
Deutsches Auswandererhaus

 

Zur Datenbank: www.passagierlisten.de

Anfragen dazu bitte an Monika Ayers: JETDOC2@aol.com

und an Karl Wesling: kwesling@gmx.de

 

 

 

 

 

 

 

Unter der obenstehenden Überschrift wurde 1999 zum 75-jährigen Jubiläum unseres Vereins dieses Projekt gestartet. Grundlage war eine Vereinbarung mit der Handelskammer Bremen im Juli 1999, die 2005 weiter konkretisiert wurde zur Erfassung der dort vorhandenen Passagierlisten aus der Zeit von 1920 – 1939. Auch nach Schiffsnamen, Abfahrtstagen, Zielhäfen, Heimatorten u.a. kann man  suchen.

Mit einer Vereinbarung im September 2001 konnten auch die für die Auswanderung relevanten Bestände des Bundesarchivs in Koblenz sowie die des Staatsarchivs Bremen wie Emigration Bremer Bürger und Passregister in diese Datenbank integriert werden.

Für den Zeitraum von 1946 – 1974 gibt es im Bremer Staatsarchiv Passagierlisten und Namenskarteien von Auswanderern. Daraus werden vom Staatsarchiv (office@staatsarchiv.bremen.de) unter Beachtung des Personendatenschutzes und des Bremischen Archivgesetzes Auskünfte erteilt.

Im Bremer Staatsarchiv gibt es auch personenbezogene Quellen für die

 Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg

 ·   Auswanderer aus dem Stadtstaat Bremen

·   Seeleute auf bremischen Schiffen

·   Brasilienauswanderer 1826 - 1828

·   Einzelne Auswanderer, deren Namen z. B. aufgrund von Beschwerden oder Unglücksfällen in den Akten erscheinen.

Galerie der 7 Millionen
©Jürgen Howaldt

Weitere Forschungsmöglichkeiten im Staatsarchiv Bremen:

  • Auswanderungsbedingungen in den Hafenstädten Bremen und Bremerhaven(Agenturen, Gesetzgebung, Fürsorge, Unterbringung, Gesundheitswesen, Polizei)
  • Auswanderertransport (Schifffahrt, Hafeneinrichtungen, Überfahrtbedingungen, Statistik),
  • Daten zu den einzelnen Auswandererschiffen einschließlich Schiffsabfahrten, Passagierzahlen, Besatzungsmitglieder und Nachweis von Schiffsbildern.

 

Recherchemöglichkeiten für die Forschung nach ausgewanderten Personen bietet auch die Forschungsstelle Deutsche Auswanderer in den USA (DAUSA) an der Universität Oldenburg.  Die Forschungsstelle verfügt über Mikrofilme von Passagierlisten für die Jahre 1820 – 1902 der an der Ost- und Südküste der USA angekommenen Schiffe aus den National Archives  in Washington D.C. Auf deren Internetseite www.dausa.de sind Links zu verschiedenen Passagierlisten im Internet zu finden.